Honorar

(Stand 2020)

Honorar im Sinne der vorliegenden Richtlinie ist die Vergütung von Leistungen des Unternehmensberaters und der von ihm eingesetzten Personen. Sämtliche Tätigkeiten des Unternehmens Oliver Schneider, Schneider Consult unterliegen den Allgemeinen Auftragsbedingungen für Unternehmensberater in der jeweils aktuellen Fassung. Die vorliegende Honorarrichtlinie kommt zur Anwendung, falls die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Unternehmensberater diesbezüglich keine Regelungen vorgesehen sind oder keine gesonderte Vereinbarung mit dem Auftraggeber getroffen wurde:

1. Honorar

Die Honorarvereinbarung wird basierend auf einem Tagessatz (8h) getroffen. Fahrtzeiten des Unternehmensberaters bzw. der von ihm eingesetzten Personen werden mit demselben Honorarsatz verrechnet. Pauschalbeträge und Erfolgshonorare bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

2. Nebenkosten 

Nebenkosten sind Aufwendungen, die dem Unternehmensberater bei der Durchführung des Auftrages entstehen und vom Auftragsgeber neben dem Honorar zu tragen sind. Dazu zählen unter anderem:

Kilometergelder: Diese werden mit den jeweils geltenden amtlichen Sätzen verrechnet.

Tagesdiäten und Nächtigungsgelder: Diese werden mit den jeweils geltenden amtlichen Sätzen oder den höheren tatsächlichen Kosten verrechnet.

Sonstiges: Kosten für Telefax, Telefon, Gebühren, Kopien, Drucksorten, sonstige Barauslagen sowie die Kosten für die Beschaffung von etwaigen Unterlagen werden nach Aufwand in Rechnung gestellt.

Sind Nebenkosten mit einem Zeitaufwand verbunden erfolgt, sofern keine gesonderte Vereinbarung getroffen die Verrechnung mit den unter Punkt 1 definierten Honorarsatz.

3. Zahlungsmodalitäten

Alle Honorarbeträge verstehen sich zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer. Der Honoraranspruch beginnt ab dem Zeitpunkt der Beauftragung. Honorare werden, falls keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde, monatlich abgerechnet. Erfolgshonorare werden bei Wirksamwerden des Erfolges verrechnet. Bei Erfolgshonoraren verpflichtet sich der Auftraggeber, die dafür gegenständlichen Unterlagen unverzüglich dem Auftragnehmer vorzulegen. Werden Unterlagen nicht oder nicht rechtzeitig vorgelegt, anerkennt der Auftraggeber, den vom Auftragnehmer geschätzten und in Rechnung gestellten Betrag.

Falls keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde, sind Honorare unverzüglich nach Rechnungsstellung sofort fällig, netto ohne Abzug. Bei verspäteter Zahlung gelten Verzugszinsen in Höhe von 8 % über den jeweils geltenden Basiszinssatz als vereinbart.

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